Wachsen

Da eine glatte, haarlose Haut inzwischen zum gängigen Schönheitsideal gehört, greifen immer mehr Frauen auf das Wachsen zurück, um sich für eine längere Zeit von unerwünschtem Haarwuchs zu befreien. Das Wachsen des Intimbereichs bieten bereits viele Kosmetikstudios als festen Bestandteil ihres Repertoires an.

Kosmetikerinnen, die diesen Eingriff vornehmen, werden dabei als “Depiladoras” bezeichnet. Wachsen bietet seinen Anhängern den Vorteil, dass die Haare für einen längeren Zeitraum und gründlicher als beispielsweise bei einer Rasur entfernt werden. Jedoch ist es nicht ganz schmerzfrei und im Vergleich zu einem Rasierer etwas teurer in der Anwendung.

Vor der eigentlichen Enthaarung wird die zu behandelnde Stelle mit einem Spezialspray besprüht, die Haare und Haut entfettet und desinfiziert. Schwitzt der Patient verstärkt im Intimbereich oder weist eine höhere Talgproduktion auf, wird zusätzlich noch ein Puder auf das Haar aufgetragen. Im Anschluss an die Behandlung trägt die Depiladora eine spezielle Pflegecreme, sowie Puder auf, um die Haut zu kühlen und zu beruhigen. Wer sich vor den Schmerzen fürchtet, kann vor dem Wachsen ein warmes Bad nehmen oder aber warme Kompressen auflegen. Dies öffnet die Poren und verringert somit den Schmerz, wenn die Haarwurzel gezogen wird.

Das erhitzte Wachs wird nun mit Hilfe einer Holzspachtel auf die zu behandelnden Stellen sorgfältig aufgetragen und nach wenigen Sekunden mit speziellen Streifen abgedeckt, die meist aus Stoff oder Vlies bestehen. Diese müssen sorgfältig auf das Wachs gedrückt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Nachdem das Wachs abgekühlt ist und sich verfestigt hat, werden die Streifen mit einem kurzen Ruck entgegen der Haarwuchsrichtung entfernt und anschließend entsorgt.

Nach dem Wachsen sollte die Haut für die nächsten 24 Stunden vor jeglicher Beanspruchung verschont werden. Dazu gehören Saunagänge, Sonnenbäder oder aber auch der Geschlechtsverkehr. Zudem ist es empfehlenswert, am Tage der Behandlung keine enganliegende Kleidung zu tragen, da diese auf der gereizten Haut unangenehm reiben könnte. Je nach Hauttyp ist die Nachbehandlung für jede Frau verschieden. Viele wenden ein tägliches Peeling und feuchtigkeitsspendende Cremes an, um einwachsenden Haaren entgegen zu wirken. Zusätzlich helfen auch haarwuchshemmende Cremes, das erneute Nachwachsen der Haare hinauszuzögern. Ungefähr nach vier Wochen kann die Anwendung wiederholt werden. Wichtig ist hierbei, dass die Länge der Haare mindestens zwei bis drei Millimeter beträgt, damit das Wachs beim Auftragen auch alle Haare erwischen kann.

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