Was tun gegen eingewachsene Haare?

Eingewachsene Haare sind eine unangenehme Sache, die zu juckenden und schmerzenden Entzündungen führen kann.
Theoretisch kann es am ganzen Körper zu eingewachsenen Haaren kommen, am häufigsten betroffen sind jedoch Stellen, die oft rasiert werden.
Bei der Rasur wird das Haar direkt an der Austrittsstelle aus der Haut gerade abgeschnitten. Wenn es nach der Rasur nachwächst, kann es sein, dass es dabei nicht durch die Haut stößt, sondern schräg wächst. 
Eine Entzündung des Haarfollikels und der sogenannte Rasurbrand, bei dem es zu gereizter Haut mit lokalen Entzündungen infolge der Rasur kommt, begünstigen dies. Vor allem Menschen mit lockigen Haaren leiden unter eingewachsenen Haaren, es beschränkt sich jedoch nicht auf diese Menschen, sondern kann auch bei Menschen auftreten, die einen glatten Haarwuchs haben.

Allerdings entstehen eingewachsene Haare nicht nur durch die Rasur, sondern häufig auch durch Epilation. Das Haar wird bei der Epilation komplett herausgerissen und muss komplett nachwachsen, was häufig dazu führt, dass es unter der Haut nachwächst.

Eine weitere Ursache für eingewachsene Haare kann zu enge Kleidung sein, vor allem wenn diese oft an Regionen getragen wird, die häufig rasiert werden. Durch einengende Kleidung kann das Haar nicht gerade wachsen, nicht durch die Haut stoßen und wächst in der Folge ein. Nicht nur, dass eingewachsene Haare zu Entzündungen führen können, in der Folge kann es sogar zu Narbenbildung kommen.

Als Maßnahme gegen eingewachsene Haare wird häufig ein Peeling empfohlen. Durch das Peeling wird die obere Hautschicht, die oftmals zu einem großen Teil aus abgestorbenen Hautschuppen und sehr trockener Haut besteht, entfernt und die Haare stoßen beim Wachstum auf weniger Widerstand.

Es gibt im Handel viele verschiedene Produkte zum Peelen. Manche arbeiten mit pflanzlichen Bestandteilen, beispielsweise gemahlenen Mandeln oder ähnlichem, es gibt aber auch chemische Peelings. Die meisten Peelings helfen zwar gegen eingewachsene Haare, beanspruchen aber die Haut, was eine sorgfältige Feuchtigkeitspflege nach dem Peelen unerlässlich macht.

Für Menschen, die gegen Produkte zum Peelen allergisch sind, oder empfindlich darauf reagieren, empfiehlt sich ein Peelinghandschuh, den es aus Luffa oder auch synthetischen Materialien gibt. Auch sie helfen gegen eingewachsene Haare, da sie die Haut geschmeidiger und weicher machen.

Für manche Menschen ist es hilfreich, eingewachsene Haare mithilfe einer Nadel und einer Pinzette aus der Haut zu entfernen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass man steril arbeiten sollte, und die Haut danach mit einer Salbe mit Kamille oder Aloe Vera beim Heilungsprozess unterstützen sollte, damit es nicht zu schlimmeren Entzündungen oder weiterer Narbenbildung kommt.

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